300 Meter
East Side Gallery werden saniert
Seit Jahren bemüht sich die Künstlerinitiative
East Side Gallery e.V. um den Erhalt der East
Side Gallery. Bilder und Mauerwerk sind durch Witterung,
Umweltverschmutzung, Mauerspechte und
den Zahn der Zeit in einem desolaten Zustand. Die
farbenfrohen Bilder von 1989 /90 sind heute kaum
mehr zu erkennen. Doch nun gibt es einen
Lichtblick für die bisher graue Zukunft der East
Side Gallery.
Deutsches Lackinstitut GmbH, Frankfurt am Main
Das Deutsches Lackinstitut GmbH, Frankfurt am Main
(http://www.lackindustrie.de/) feierte am 2. Juni 2000 sein
100jähriges Bestehen und beschloss zu diesem
Anlaß eine Teilrestaurierung der East Side
Gallery. 300 Meter, also ein ganzes Drittel der
gesamten Galerie, wurden grundlegend saniert und
die Bilder anschließend wieder
rekonstruiert.
Die Sanierungsarbeiten wurden im Sommer 2000
abgeschlossen, so daß ein Teil der East Side
Gallery wieder in seinem Originalzustand zu sehen
ist.
Am 10. und 11. Mai 2000 war ein Test
durchgeführt worden, nach dessen erfolgreichem
Verlauf die zuständige Denkmalschutzbehörde die
Sanierung jenes Teilstücks der East Side Gallery
genehmigt hatte. Die 300 sanierten Meter beginnen
am Ostbahnhof und laufen in Richtung
Oberbaumbrücke, sie markieren das Arenal hinter
der East Side Gallery, auf dem der geplante
Spree-Park am Berliner Ostbahnhof entstehen soll.
Als Partner für dieses Vorhaben konnte in
Zusammenarbeit mit der Künstlerinitiative East Side Gallery e.V.,
das Deutsches Lackinstitut GmbH, Frankfurt am Main http://www.lackindustrie.de/ und die Maler - und
Lackiererinnung Berlin http://www.malerinnung-berlin.de
gewonnen werden.
Der Verband der Lackindustrie e.V. übernahm die
gesamte Organisation und ihre Kosten sowie die
Sandstrahlarbeiten, während die Maler-und
Lackiererinnung Berlin die Abwicklung der
Betonsanierung betreute . Die Arbeiten der Firmen
liefen unter großem Interesse der deutschen
Presse und Öffentlichkeit
Föderung der Restaurierung
Deutsches Lackinstitut
GmbH, Frankfurt am Main
Herr Bross, E-mail Bross@vci.de
Internet http://www.lackindustrie.de/
'Maler - und Lackiererinnung Berlin'
Herr Wittke, E-mail Bross@vci.de
Internet http://www.malerinnung-berlin.de/
Links zu den Artikeln
über die Sanierung |
Berliner
Zeitung / 26.August, 2000  |
Berliner
Morgenpost / 7.Juli, 2000  |
EL Mundo / 30.Mai,
2000  |
FAZ Online / 13.Juli,
2000  |
| Berlin
Online / 3.Juni, 2000 |
Die Welt / 3.Juni,
2000 |
| CNN Italia / 31.Mai,
2000 |
CNN Special
Feature / 29.Mai, 2000 |
| Berlin
Online / 26.Mai, 2000 |
Der
Tagesspiegel / 23.Mai, 2000 |
| Berliner
Morgenpost / 11.Mai, 2000 |
Die Welt / 16.Mai,
2000 |
| Berlin
Online / 11.Mai, 2000 |
Berlin
Online / 11.Mai, 2000 |
| Berlin
Online / 9.Mai, 2000 |
Der
Tagesspiegel / 9.Mai, 2000 |
In einem sogenannten
Soft-Strahl-Verfahren wurden die Farbreste
entfernt und der Beton von der Oberfläche
gelöst. Anschließend führten Auszubildende der
Maler- und Lackiererinnung Berlin unter Anleitung
von Ausbildungsmeistern die
Betoninstandsetzungsarbeiten durch. Freiliegende
Armierungseisen mussten entrostet und lackiert
werden, die Risse und Löcher in der Mauer wurden
verspachtelt, um einen glatten Untergrund für
die Restaurierung der Bilder vorzubereiten.
Insgesamt 42 Bilder und 40 Künstler waren von
der Sanierung betroffen, sie alle waren im Sommer
2000 in Berlin, um ihre Bilder nach den Vorlagen
der Originale an der selben Stelle zu
rekonstruieren. Ende Mai haben die ersten
Künstler mit ihren Arbeiten begonnen. Die
Sanierung und Restaurierung verlief von beiden
Seiten aus und traf sich Ende Juni in der Mitte
der 300 Meter.
Die 40 Künstler
sind ( in dieser Reihenfolge zum Ostbahnhof
hingehend) :
| Thierry Noir |
Teresa Casanueva |
Cacciatore |
| Karina Bjerregard
& Lotte Haubart |
Christine Kühn |
Rodolfo Ricalo |
| Birgit Kinder |
Margaret Hunter |
Peter Russel |
| Sandor Racmolnar |
Gabor Imre |
Pal Gerber |
| Gabor Gerhes |
Sandor Györffy |
Gruppe
Stellvertretende Durstende |
| Kentaur |
Kani Alavi |
Jim Avignon, Miriam
Butterfly, Thorsten Fey |
| Peter Lorenz |
Dieter Wien |
Jacob Köhler |
| Carmen Leidner |
Jens Hübner &
Andreas Kämper |
Hans Peter Dürhager
& Ralf Jess |
| Jolly Kunjappu |
Susanne
Kunjappu-Jellinek |
Mary Mackey |
| Carsten Jost |
Brigida Böttcher |
Ignasi Blanch |
| Kiddy Citny |
Petra Suntinger &
Roland Grützlaff |
Andrej Smolak |
| Youngran Kim-Hohlfeld |
Karin Vellmanns |
Rainer & Marc
Jehle |
| Kamel Alavi |
Kasra Alavi |
Ingeborg Blumenthal |
Mit den meisten
Künstlern konnte Kontakt aufgenommen werden,
einige Künstler jedoch sind bisher ohne Adresse
nicht auffindbar gewesen und der Verein möchte
hiermit dazu aufrufen, daß sich folgende
Künstler bei dem Verein so bald wie möglich
melden (für jeden Hinweis sind wir dankbar, auch
von Dritten):
| Mary Mackey (USA) |
Jacob Köhler
(Deutschland) |
|
| Rodolfo Ricalo
(Deutschland) |
Karin Vellmanns
(Deutschland) |
|
Bitte
benutzten Sie folgende Adresse, E-mail,
Telefonnummer oder Faxnummer, um uns zu
erreichen:
E-mail: eastsidegallery@eastsidegallery.com
Telefonnummer: 1 - 030 - 251 7159
Faxnummer 30 252 99831
Adresse: Künstlerinitiative East Side Gallery
e.V.
c/o Kani Alavi
Friedrichstraße 206, 10969 Berlin,
Deutschland
Alle
Bilder, deren Künstler nicht auffindbar waren
oder nicht an dem Projekt teilnehmen wollten, wurden
von beauftragten East Side Künstlern
originalgetreu rekonstruiert.
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