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Vision der East Side Gallery 

Eine Tat gegen das Vergessen 

"Zehn Jahre des Zerfalls"


Architectural Drawing of Proposed East Side Gallery Museum

Architektonischer Vorschlag für das East Side Gallery Museum
Kontakt East Side Gallery

Die East Side Gallery, einer der wenigen Reste der Berliner Mauer, der heute noch an seinem historischen Platz steht, ist vermutlich die längste Galerie der Welt. Mit einer Länge von 1.3 km schlängelt sie sich parallel zur Spree durch Berlin und erzählt mit ihren Bildern von Berlins und Deutschlands Geschichte.

Die Künstlerinitative East Side Gallery e.V. Website www.eastsidegallery.com  
ist die einzige offiziell autorisierte Website mit dem Ziel, diese einzigartige Galerie als ein Denkmal für die Freiheit zu unterstützen und zu erhalten.

 
Model of Possible East Side Gallery Museum, Berlin, Germany

Modell für das vorgeschlagene East Side Gallery Museum, Berlin, Deutschland
Der erste Schritt ist Restaurierung der Mauer und der Bilder der East Side Gallery. Unabhängig davon gibt es jedoch schon Visionen für die Zukunft der East Side Gallery. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit 1999 präsentierten zwei Architekturstudentinnen der Technischen Universität Berlin , Andrea Salge und Barbara Schulz, folgendes Projekt: Unter der Beaufsichtigung ihres Professors Prof.R.Hascher und in Zusammenarbeit mit Kani Alavi, dem Vorsitzenden der Künstlerinitiative e.V., haben sie ein architektonisches Konzept für ein "Haus der East Side Gallery" entwickelt.

Die Betonung liegt dabei auf der künstlerischen Erarbeitung und Darstellung dieses Themas.Das "Haus der East Side Gallery" soll als Lehr-und Lernstätte verstanden werden, an der sich Künstler aus aller Welt mit der Vergangenheit und Gegenwart von geteilten Ländern und realen sowie geistigen Mauern auseinandersetzen. Kani Alavi entwickelte dieses Konzept vor der eigentlichen architektonischen Planung des Gebäudes. In Bezug darauf haben die Architektinnen Andrea Salge und Barbara Schulz daher ein sehr offenes und transparentes Gebäude entwickelt, das die East Side Gallery als einen Teil des eigentlichen Gebäudes in die Architektur einbezieht . So haben sie ein einzigartiges Denkmal der Freiheit geschaffen, das die East Side Gallery in ihrer vollen Länge und an ihrem historischen Standort bestehen läßt.

Bisher wurde das Gebiet hinter der East Side Gallery, ein schmaler Streifen zwischen dem, was einst die Mauer war, und der Spree, nicht wieder bebaut. Es gibt verschiedene Konzepte wie man diesen Bereich stadtplanerisch beleben will, aber keiner dieser Vorschläge sieht die East Side Gallery als einen Mittelpunkt dieses Ortes.Von daher ist es noch wichtiger, die Öffentlichkeit von der Vision eines anderen "Haus der East Side Gallery wissen zu lassen und die Notwendigkeit eines solchen Konzeptes deutlich zu machen.

Architectural Drawing of Proposed East Side Gallery Museum   

Architektonischer Vorschlag für das East Side Gallery Museum

 
Die Architekturmodelle des "Haus der East Side Gallery" wurden im Rahmen eines Benefizfestivals für die East Side Gallery vom 20. August bis zum 10.September 1999 in der "Galerie am Potsdamer Platz" ausgestellt. Die thematischen und architektonischen Ideen des Konzeptes haben ein grosses Interesse in der Deutschen Presse und der Öffentlichkeit hervorgerufen. Die Modelle wurden im Anschluß in einer weiteren, vom Bezirksamt Friedrichshain organisierten Ausstellung über die East Side Gallery präsentiert, die im Oktober 1999 eröffnet wurde und bis März 2000 zu sehen war. Es schien, daß die Vision von Kani Alavi, der Künstlerinitiative East Side Gallery e.V. und den zwei jungen Architektinnen für die Zukunft der East Side Gallery viele Leute beeindruckt hat und eine realistische Chance besteht, diese Vision zu verwirklichen.

 
9. November 1999